Tarsaltunnel-Syndrom

Was ist ein Tarsaltunnel-Syndrom?

Das Tarsaltunnel-Syndrom ist das häufigste Nerven-Engpass-Syndrom am Fuß. Hierbei kommt es zu einer Reizung und chronischen Schädigung des Schienbeinnerves (Nervus tibialis posterior) und des straffen Bandes unter dem Innenknöchel (Retinaculum musculorum flexorum). Die häufigsten Ursachen sind Traumen und auch zu enges Schuhwerk.

Wie erfolgt die Diagnose?

Schmerzen und Missempfindungen wie Kribbeln und Taubheitsgefühl am inneren Fußrand, austrahlende Beschwerden vor allem in der Nacht, deuten auf ein Tarsaltunnel-Syndrom hin. Zur Diagnose werden Elektroneurogramm und EMG-Elektromyogramm herangezogen.

Was empfehlen wir:

Als Therapie der ersten Wahl gilt die konservative Therapie mit Injektionen von lokalen Betäubungsmitteln (Lokalanästhetikern) und Steroiden sowie das Tragen von bequemen, weiten Schuhen und Einlagen zur Entlastung des Fußgewölbes.
Sollten die Beschwerden trotz dieser Behandlung weiterhin auftreten, erfolgt eine operative Dekompression durch Freilegen des Nerves unter dem Retinaculum flexorum.

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