Rhizarthrose

Was ist eine Rhizarthrose?

Diese Abnützungserscheinung des Daumensattelgelenks tritt meist beidseitig auf und führt zu starken Bewegungsschmerzen, zum Teil auch nächtlichen Ruheschmerzen in den betroffenen Handgelenken. Am häufigsten trifft diese Erkrankung bei Frauen ab dem 50. Lebensjahr.

Wie erfolgt die Therapie?

Zu allererst wird immer mit Hilfe von konservativen Maßnahmen versucht, die Beschwerden zu lindern, z.B. Ruhigstellung in einer Ergoschiene. In weiterer Folge kommen lokale Entzündungshemmer (Antiphlogistika), Einträufelungen (Instillationen) von Corticosteroiden und spezielle Physiotherapien (Traktionsbehandlungen) zum Einsatz. Nur wenn diese Behandlungen nicht helfen, werden operative Maßnahmen angewandt. Eine seit Jahrzehnten bewährte Methode ist die Resektions-Interpositionsarthroplastik, bei der das das große Vieleckbein (os trapezium) entfernt und der entstehende Hohlraum mit einer Sehnenplastik gefüllt wird. Zur Stablisierung wird während der ersten vier Wochen ein temporärer Bohrdraht zwischen I. und II. Mittelhandknochen (Metacarpale) gesetzt. Die Nachbehandlung erfolgt in einer Ergoschiene mit Daumeneinschluß für 6 Wochen ab Operation. Ab der 2. Woche sind passive ergotherapeutische Übungen erlaubt. Nach 6 Wochen kann mit aktiven ergotherapeutische Therapien begonnen werden.

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