Morbus Dupuytren

Was ist Morbus Dupuytren?

Am Beginn der Erkrankung bilden sich aus noch ungeklärten Gründen kleine, gutartige Wucherungen bzw. Knoten in der Handfläche (Palmaraponeurose). Diese Gewebeverdickungen auf der Handinnenfläche werden mit der Zeit immer härter, Haut und Gelenkkapsel der Fingergelenke schrumpfen, sodass sich die Finger schließlich nicht mehr strecken lassen. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

Wie erfolgt die Diagnose?

Morbus Dupuytren entwickelt sich meist langsam und bleibt über Jahre schmerzfrei. Das Erscheinungsbild der Knötchen in der Hohlhand ist allerdings so charakteristisch, dass ein Tastbefund des Arztes zumeist ausreicht. Röntgenbilder geben bei stark verkrümmten Fingern Aufschluss über die weitere Vorgehensweise.

Was wir empfehlen:

Als konservative Therapie werden zuerst lokal auf der Hand Corticosteroide oder Collagenasen verabreicht. Spricht diese Therapie nicht an, werden die verhärteten und tastbaren Knoten bzw. Stränge an der Hand operativ entfernt. Nach der Operation erhalten die Patienten für zwei bis vier Wochen eine Handgelenksschiene.

Nicht an der Hand, sondern auch auf der Fußsohle (auf der Plantarfascie) können solche Gewebewucherungen entstehen. Dieses Krankheitsbild wird als Morbus Ledderhose bezeichnet. Die Therapie erfolgt in selber Art und Weise.

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