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Meniskusverletzungen

Was ist eine Meniskusverletzung?

Im Kniegelenk befinden sich zwei halbmondförmige (Menisci) Knorpel, jeweils im inneren und äußeren Gelenksspalt. Sie dienen zum Ausgleich der Inkongruenz (= nicht völlige Übereinstimmung der Kontaktflächen) zwischen dem Ober- und dem Unterschenkel. Aufgrund seiner Struktur aus gallertartigem (= kollagenem) Gewebe hat der Meniskus einen Puffereffekt, der Stoßbelastungen gut abfangen kann.

Meniskusläsionen

Meniskusverletzungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen!

Der Innenmeniskus ist dabei öfter betroffen als der Außenmeniskus. Die meisten Meniskusverletzungen entstehen aufgrund von Vorschädigungen im Meniskusgewebe und seltener aus primär traumatischen Ereignissen. Aber nicht nur Sportler sind betroffen! Im Laufe des Lebens wird nämlich die Struktur des Meniskus immer spröder und verliert an Elastizität. Dadurch ist er anfälliger für Rissbildungen, auch bei relativ geringen Belastungen.

Meniskusriss

Traumatische oder degenerative Meniskusläsion

Die häufigsten Ursachen für direkt traumatische Meniskusrisse finden sich im Rahmen sportlicher Betätigung – vor allem bei "Stop and Go"-Sportarten wie Tennis und Fußball, aber auch Skisport. Hierbei können Kombinationsbewegungen, wie Drehung und Beugung, bei gleichzeitigem erhöhtem Druck zu einer Verletzung des Meniskus führen.

Oberschenkeltraining zur Vorbeugung von Meniskusverletzungen

Daher ist prophylaktisch eine gut entwickelte Oberschenkelmuskulatur von Nutzen, die die großen Belastungsspitzen auf das Kniegelenk beim Sport auffangen kann und damit das Risiko eines Risses minimiert.

Behandlung von Meniskusverletzungen

Was wir empfehlen:

Je nach Form des Risses unterscheidet man bei Meniskusläsionen Horizontalrisse, radiäre Risse, Korbhenkelrisse und weitere, eher seltenere Sonderformen.

Dem Facharzt für Orthopädie stehen, je nach Art der Risse oder Verletzungen, unterschiedliche Operationsmethoden bzw. Behandlungsformen zur Verfügung. Die Auswahl der Methode zur Behandlung von Meniskusverletzungen erfordert eine Abklärung des genauen Verletzungsbildes.

Auch das Alter des Patienten, eventuelle sportliche Aktivität, die Intensität der Schmerzen und der Zeitpunkt der Verletzung spielen eine wichtige Rolle und sollten von einem Gelenkspezialisten bei der Entscheidung mit berücksichtigt werden.

OP nicht übers Knie brechen!

Prinzipiell kann eine Meniskusläsion konservativ (also ohne Operation) mit Physiotherapie und medikamentöser Schmerztherapie behandelt werden.

Entscheiden sich Patient und Facharzt gemeinsam für eine Meniskusriss OP, wird diese im Rahmen einer Arthroskopie durchgeführt.

Meniskus Operation Wien

Im Gelenkzentrum Wien Simmering bevorzugen wir hier wie bei jeder Knieoperation minimal-invasive Eingriffe, bei denen so wenig Haut und Weichteile wie möglich verletzt werden.

Lassen Sie Ihre Meniskusverletzung von einem kompetenten Knieschmerzen Arzt behandeln!

Gemeinsam finden wir die beste Behandlung für Ihre Kniebeschwerden.

Das Gelenkzentrum Wien & Dr. Erdal CETIN freuen sich auf Ihren Besuch oder Ihre Anfrage!