Musculus-piriformis-Syndrom

Was ist ein Musculus-piriformis-Syndrom?

Der Musculus piriformis liegt unter der Gesäßmuskulatur zwischen Kreuzbein und Oberschenkel und zählt zu den Muskeln der Hüftmuskulatur. Der Muskel neigt zu schmerzhaften Verspannungen oder Verkürzung.
Häufig werden diese Schmerzen mit ausstrahlenden Rückenschmerzen (Lumboischialgie) oder Ischiasschmerzen verwechselt, erfordern allerdings eine spezielle Diagnostik und Therapie. Mögliche Ursachen für die Beschwerden sind langes Sitzen, Geldbörse in der Gesäßtasche oder falsches Aufheben schwere Gegenstände (aus der Grätsche).

Wie erfolgt die Diagnose?

Schmerzhafte Hüftirritationen sowie Schmerzen beim seitlichen Ausstrecken (Abduktion) und beim nach Außendrehen (Außenrotation) des Beines gegen Widerstand sowie Druckempfindlichkeit des Muskels sind deutliche Hinweise auf ein Musculus-piriformis-Syndrom.

Was wir empfehlen:

Die effektivste Therapie ist die Injektion von Schmerzmitteln (Lokalanästhetikern) mit einer geringen Dosis Kortison. Zusätzlich helfen Krankengymnastik, vorallem die Dehnung des Musculus piriformis und isometrische Übungen.